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Compagnie Danse Automatique

Die Compagnie

Die Idee zur Gründung der Kompagnie und zu ihrem Namen stammt von einem sehr guten Freund, Marcel Settner.

Die Kompagnie wird von Projekt zu Projekt neu zusammen gestellt, je nach Bedarfslage der Aufgabe. Die meisten Mitglieder sind professionelle Tänzer. Es gibt jedoch auch Stücke, in denen Semi-Professionelle und auch Laien zusammen mit Profis arbeiten.
Allen Projekten gemein ist die Arbeitsweise, die Idee des „Danse automatique“

Besetzung (Auswahl)

Reigen: Uwe Aust, Wolfgang Gockel, Isabell Heinser, Dörthe Müller-Schultz, Harald Schulte, Kathrin Stelzer

White light: Fa-Hsuan, Pavlina Cerna, Athina Ku, Alexeider Abad, Harald Schulte, Roberto Zuniga

Tosterasta: Leandro Kees, Isabell Heinser, Florentine Schara, Harald Schulte, Eileen Bohorguez

Itai Itai: Wolfgang Gockel, Britta Quittschalle, Verena Brackonier, Harald Schulte, Gabi Bölke

Smara: Isabell Heinser, Marie-Christine Kesting, Manuel Zauner, Harald Schulte, Fritz Sdun, Kama Frankl, Mila-Christine Langbehn, Judith Pawlitta, Jan Börker, Katja Engbrecht

Sinking: Dörthe Müller-Schultz, Harald Schulte
Sinking 1: Isabell Heinser, Harald Schulte
Sinking 2: Leandro Kees, Harald Schulte, Isabell Heinser
Iati Iati: Wolfgang Gockel, Britta Quittschalle, Gabi Bölke, Jutta El-Sharif

Haut und Häutung: Laura Brückner, Susanne Moers, Daphne Stahl, Harald Schulte, Annika Weitershagen

Die Idee

Der Begriff « danse automatique » geht auf den Begriff « ecriture automatique » der frühen Surrealisten zurück, mit dem ein Vorgang automatischen Schreibens beschrieben wurde, dem ausschließlich unbewusste Prozesse zugrunde liegen sollten.
In Abgrenzung zur „Ecriture Automatique“, nach welcher keinerlei bewussten Elemente in den Prozess eingehen oder ihn steuern dürfen, steht bei „Danse automatique“ eine Idee oder Aufgabe als Ausgangspunkt assoziativer und unbewusster Prozesse an erster Stelle.
Obwohl diese Methode auf die Psychoanalyse zurückgeht, ist „danse automatique“ ausschließlich ein künstlerischer Weg, spezifische Bewegungen zu erzeugen und hat keinerlei therapeutische Ausrichtung. Ich bin definitiv nicht an den Auswirkungen dieser Arbeitsweise auf den Tänzer oder das Publikum interessiert, sondern lediglich an dem evozierten Bewegungsmaterial.
„Danse Automatique“ bedeutet die interaktive Auseinandersetzung von Tanz und Thema. Der Tanz soll nicht eine narrative Illustration des Themas werden. Genauso wenig soll das Thema lediglich ein Vehikel für Tanzbewegungen darstellen. Tanz und Thema bilden in dem Prozesse eine Einheit. Das Ergebnis braucht nicht intellektuell oder technisch verstehbar sein.
Diese Arbeitsweise ermöglicht es, ein weites Themenspektrum abzudecken, von profanen Events bis hin zu profunden Inhalten.